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Noten


DOLLAR OF IGNORANCE  HAMBURG G20

 

 

 

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Noten


DOLLAR OF IGNORANCE  HAMBURG G20

 

 

 

Konzept

PERFORMANCE

 

 

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

G20 Hamburg

2017

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Der DOLLAR OF IGNORANCE ist eine von Roberto Arámbula gestaltete und verfremdete Banknote, die Teil seines gesellschaftskritischen Langzeitprojekts LA BESTIA ist.

Die detailreichen Scheine zeigen diverse Reproduktionen der Tierportraits Arámbulas Oeuvre. Die vielen visuellen Elemente auf den Dollar Noten sind kodierte Botschaften, die seine Gedanken zum Ausdruck bringen.

Nicht grundlos ist die namentliche als auch visuelle Ähnlichkeit zum US- Amerikanischen Dollar. Dieses global wichtigste Tauschmittel für Waren und Güter wird bei Arámbula zum Mittel des immateriellen Austausches von kritischem Denken. Wie bereits in den vorhergegangenen Teilen des LA BESTIA Projekts setzt er sich auch hier mit der Thematik eines maroden Systems und dessen Verantwortlichen auseinander. Konkret geht es Arámbula darum zu zeigen, dass das Geld in der kollektiven Wahrnehmung präsenter, wertvoller und mächtiger ist als jedes sonstig existierende Wertekonstrukt. Ganz gleich, ob ideologisch, politisch oder religiös.

Das Besondere sind jedoch die Performances die Arámbula mit dem DOLLAR OF IGNORANCE gestaltet. Durch diese sucht er die direkte Interaktion mit dem Publikum bzw. lässt es selbst zum Akteur werden. Seine gesellschaftliche Kritik wird somit auf einer emotionalen und persönlichen Ebene greifbar. Auf dieser Basis ist es ihm gelungen seinem DOLLAR eine gesellschaftliche Bedeutung zusätzlich zur künstlerischen zu geben.

Die erste Performance mit dem DOLLAR OF IGNORANCE fand während des G20 Gipfels im Juli 2017 in Hamburg statt. In der Nacht der Ankunft Donald Trumps ließ Arámbula 50.000 seiner DOLLAR- Noten auf eine Auseinandersetzung zwischen Polizei und G20- Kritikern regnen. Dies führte anfangs zu Verwirrungen der Anwesenden. Wenige Augenblicke später schien der Konflikt weitestgehend vergessen und beide Parteien zeigten reges Interesse an dem vom Himmel fallenden Geld.

Roberto Arámbula ist es gelungen mit dem LA BESTIA Projekt einen Zyklus zu geschaffen: von der real- existierenden Problematik, die er in seinen Bilder analysiert und abstrahiert, bis zur Rekontextualiserung und Greifbarmachung durch die Dollar- Performances.

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la bestia


ROBERTO

ARÁMBULA

la bestia


ROBERTO

ARÁMBULA

La Bestia 

 

Beschreibung des Projekts

 

Erstes Kapitel

Urbane SZENEn

öl auf leinwand

9 Bilder

 

In seinem seit 2013 entstehenden Projekt „La Bestia“ (das Biest) befasst sich Roberto Arámbula mit den Grund- gegensätzen und Widersprüchen des Lebens: Verzweiflung und Hoffnung, Freude und Trauer, Misserfolg und Ruhm, Dekadenz und Altruismus, Licht und Schatten, Schwarz und Weiß. Am Beispiel der interamerikanischen Massenmigration in Richtung USA thematisiert der mexikanische Künstler soziale Missstände und entwickelt eine umfassende Gesellschaftskritik. Er kreist das Thema aus unterschiedlichen Perspektiven und mit verschiedenen Medien ein. Das Projekt besteht aus vier Teilen, die er Kapitel nennt. Jedes Kapitel steht einzeln für sich – aber in der Gesamtheit aller vier Elemente wird die komplexe Sichtweise Arámbulas auf gesellschaftliche, wirtschaftliche und politische Implikationen erfahrbar.

Da gibt es zunächst eine Bildserie mit düsteren, oft schlaglichtartig beleuchteten Szenen aus urbanen Peripherien. Es sind klassische Ölgemälde in reduziertem Schwarz-Weiß. In der visuellen Auseinandersetzung mit der interamerikanischen Migration sind starke und berührende Bilder entstanden, die exemplarisch die Ängste und Hoffnungen der Flüchtenden und Reisenden aufzeigen. Diese fast dokumentarischen Moment-aufnahmen sind gleichzeitig der Ausgangspunkt für die weiteren Teile des Projektes. 

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Erstes Kapitel


URBANE SZENEN

  Ö L M A L E R E I 

 

Erstes Kapitel


URBANE SZENEN

  Ö L M A L E R E I 

 

 

Zweites Kapitel

Videoinstallation

 

Das zweite Kapitel ist ein Videoprojektion, die in Guadalajara, Mexiko, entstanden ist: Die Aufzeichnung zeigt einen auf einen fahrenden Güterzug projizierten Dokumentarfilm über Gnus bei ihrer Wanderung über das weite Land. Vom ersten Hupen und Erscheinen des Zuges bis zum Ende der Durchfahrt vergehen über vier Minuten – unzählige Waggons ziehen durchs Bild. Die Tragik der Thematik zeigt sich, wenn die künstlerische Projektion durch „echte“ menschliche Handlungen überlagert wird: Es ist zu erkennen, wie Migranten versuchen, auf den fahrenden Zug aufzuspringen. Die Analogie zwischen Tierwelt und menschlicher Gesellschaft schafft eine beklemmende Atmosphäre, welche die existenziellen Nöte der Flüchtenden direkt spürbar macht.

 

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Zweites Kapitel


VIDEOPROJEKTION

 INSTALLATION

 

Zweites Kapitel


VIDEOPROJEKTION

 INSTALLATION

 

 

Drittes Kapitel

PORTRAITS

öl auf leinwand  

13 Bilder

 

Das dritte Kapitel besteht aus Portraits – wiederum in Schwarz-Weiß – welche Schlüsselfiguren aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft abbilden. Das Besondere: Darstellung und Komposition referieren auf typische Firmen- oder Bewerberfotos, allerdings haben Arámbulas „Anzugträger“ die Köpfe von mächtigen Tieren. In seinen anspielungsreichen Bildern ernlarvt er den wahren Charakter dieser Machtmenschen. Hier verweist der Künstler auf die zweite Lesart der „Bestie“ als Unmensch.

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Drittes Kapitel


PORTRAITS

 ÖLMALEREI

 

Drittes Kapitel


PORTRAITS

 ÖLMALEREI

 

 

Viertes Kapitel

 

 

work in process

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Viertes Kapitel


WORK IN PROCESS

Viertes Kapitel


WORK IN PROCESS